Natur

Rund 80% des Landes ist von Wald bedeckt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Nationalparks und Reservate in Neuseeland existieren. Eine einzigartige Wildnis mit seltenen Blumen, Voegeln und Insekten lassen das Herz von Biologen und Naturfreunden hoeher schlagen, selbst eine mit den Dinosauriern verwandte Tierart lebt noch auf Neuseeland - die Tuatara.

Die Inseln waren rund 80 Millionen Jahre isoliert und verfuegen deshalb ueber eine aeusserst hohe Anzahl von Pflanzen- und Tierarten. Was sie jedoch in Neuseeland nicht finden werden, sind Schlagen. Diese haben den Weg nach Neuseeland noch nicht gefunden. Dafuer ist die Vogelwelt einzigartig. Da ueber Jahrtausende keine Feinde fuer die Voegel bestanden, verlernten sogar einige das Fliegen. Darunter der leider ausgestorbene Riesenmoa. Ueberlebt haben jedoch die Neuseelandnationaltiere - der Kiwi und der Kakapo, welche beide nicht fliegen koennen.

Durch Artenschutzprogramme hat die neuseelaendische Regierung nach rasanter Zunahme der Ausrottung, die infolge der Aufhebung der Isolation zustande kam, das Artensterben unterdessen minimieren koennen. In den letzten 25 Jahren hat sich der Rueckgang der Tier- und Pflanzenarten verlangsamt.

National Parks:

Suedinsel:

Der Fiordland National Park ist mit 1,252,297 Hektar der mit Abstand groesste Nationalpark in Neuseeland und umfasst Gletscher, Seen, Berge, Fjorde und natuerlich Wald so weit das Auge reicht. Der bekannteste Wanderweg ist der Milford Track.

Der Mt Aspring National Park liegt in der Umgebung von Queenstown und Wanaka. Bekannte Wanderwege sind der Routeburn und der Rees-Dart Track.

Wie der Name Mt Cook National Park vielleicht schon erahnen laesst, liegt in diesem Gebiet der Mt. Cook, er ist der hoechste Berg Neuseelands. Diese Region ist als Skigebiet bekannt.

Der Westland National Park mit den Gletschern Franz Josef und Fox Glacier nimmt eine Flaeche von 117,547 Hektaren ein.

Den Arthurs Pass National Park findet man ebenfalls in den Suedalpen, er bietet sich fuer kurze Wanderungen an.

Mit 30,327 Hektaren ist der Papora National Park einer der kleineren Parks, jedoch mit schoenem Kuestenwald, Kalkstein, Schluchten und Hoehlensystemen.

Aus Buchenwald und den Gletscherseen Rotoiti und Rotoroa besteht der Nelson Lakes National Park.

Der Kahurangi National Park bietet schoene Tramping-Moeglichkeiten in der Region Nelson.

Zum Fischen, Campen und Strandspaziergang laedt der Abel Tasman National Park ein. Sehr bekannt ist der Coastal Track der 3 bis 4 Tage dauert. Erreichbar ist dieser von Nelson.

Nordinsel:

Der Tongariro National Park ist das groesste Skigebiet der Nordinsel. Im Sommer kann man die Vulkane Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe besteigen. Hier findet man Lavagestein und Hot Springs.

Ideal fuer Kanufahrten, aber auch fuer kuerzere oder laengere Wanderungen ist der Whanganui National Park.

In dem Egmont National Park finden Sie subalpinen Wald, aber auch vulkanische Landschaft.

Der Te Urewera National Park ist das Reich der Maoris mit unberuehrten Waeldern.

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Datenbanken von Flora & Fauna:

http://www.landcareresearch.co.nz
 

 

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